Protonen- und Schwerionentherapie bei Tumoren

Die Betriebskrankenkassen bieten ihren Versicherten mit der sogenannten Protonen- und Schwerionentherapie bei bestimmten Tumoren ein neues Therapieverfahren an. Diese Therapie wird am Heidelberger Ionenstrahl-Therapiezentrum (HIT) durchgeführt, welches 2006 durch das Universitätsklinikum Heidelberg errichtet wurde.

Hochwirksam und gleichzeitig schonend werden am HIT ausgewählte Krebserkrankungen bei Erwachsenen, Kindern und Jugendlichen bestrahlt.

Die Protonen- und Schwerionentherapie ermöglicht, tief im Körper liegende oder sehr widerstandsfähige Tumore mit großer Genauigkeit zu erreichen und dabei umliegendes gesundes Gewebe zu schonen. Dieser Vorteil ist besonders wichtig bei Tumoren, die nah an empfindlichen Geweben liegen, wie etwa an der Schädelbasis, dem Sehnerv oder dem Darm sowie bei Tumoren von Kindern und Jugendlichen.

Durch die Integration des HIT in die Radioonkologie und Strahlentherapie am Universitätsklinikum Heidelberg, sowie die Verbindung zum interdisziplinären Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT), erhält jeder Patient die bestmögliche Therapie für seine Erkrankung.


Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Ihre Betriebskrankenkasse.