Früherkennung bei familiärem Brust- und Eierstockkrebs

Die Betriebskrankenkassen in Hessen bieten ihren Versicherten eine besondere Versorgung bei familiärem Brust- und Eierstockkrebs an.

Hierzu haben die Betriebskrankenkassen mit dem Universitären Centrum für Tumorerkrankungen (UCT) des Universitätsklinikums Frankfurt eine Vereinbarung geschlossen.

Ziel der Vereinbarung ist die Identifikation von Brust- und Eierstockkrebs durch eine spezielle Gendiagnostik sowie die Beratung von Patienten mit einem solchen genetisch bedingten erhöhten Erkrankungs- oder Zweiterkrankungsrisiko für Brust- und Eierstockkrebs.

Das Angebot zu besonderen Früherkennungs- beziehungsweise Nachsorgemaßnahmen können Frauen in Anspruch nehmen, bei Brustkrebs auch Männer, mit einer entsprechenden familiären Belastung.

Bestimmte Frauen mit sogenannten Hochrisikogenen haben ein deutlich höheres Erkrankungsrisiko als der Rest der weiblichen Bevölkerung. Das sind rund 5 Prozent der an Brust- und rund 10 Prozent der an Eierstockkrebs erkrankten Frauen. Bis zum 80. Lebensjahr liegt das Erkrankungsrisiko für Brustkrebs bei rund 60 Prozent, für Eierstockkrebs bei rund 20 bis 40 Prozent.

Brustkrebs bei Männern ist selten. Männer machen circa 1 Prozent der Brustkrebserkrankungen aus. Der Tumor wird häufig spät entdeckt. Am häufigsten tritt die Erkrankung bei Männern zwischen dem 70. und 80. Lebensjahr auf.


Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Ihre Betriebskrankenkasse.