Hautkrebsvorsorge im Bundesland Hessen für Versicherte vor Vollendung des 35. Lebensjahres

Hautveränderungen werden von vielen Versicherten als banale Erkrankung angesehen und ihre Gefährlichkeit bezüglich der Entstehung von Hautkrebs wird unterschätzt.

Hautkrebs zählt zu den häufigsten Krebsarten beim Menschen. Zugleich ist Hautkrebs aber auch die Krebsart, für die bei einer gezielten Früherkennung nachweislich große Heilungschancen bestehen – vorausgesetzt er wird rechtzeitig erkannt.

In Zusammenarbeit mit der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen verfolgt dieser Vertrag das Ziel, ergänzend zur bestehenden Hautkrebsvorsorge im Rahmen der Krebsfrüherkennungs-Richtlinien, bei Versicherten ab Vollendung des 18. Lebensjahres durch gezielte Früherkennungsuntersuchungen

  • Hautkrebs in einem frühen Stadium zu erkennen
  • Schulungen zur Prävention durchzuführen
  • sowie eine gezielte Sensibilisierung potentiell gefährdeter Personen zu erreichen.


Dabei soll neben der ärztlichen Untersuchung über die Themen „Sonnenschutz“ und „Hautpflege“ informiert und beraten werden, um durch Verhaltensänderungen Hautschäden, insbesondere den Hautkrebs, zu verhüten. Bei festgestellten Hauterkrankungen erfolgt die Überführung in eine kurative Behandlung. 

Der Anspruch auf die ergänzende Hautkrebsvorsorgeuntersuchung nach diesem Vertrag besteht für Versicherte der teilnehmenden Betriebskrankenkassen in Hessen alle zwei Jahre bis zur Vollendung des 35. Lebensjahres. Ab Vollendung des 35. Lebensjahres besteht im Zweijahresrhythmus ein gesetzlicher Anspruch auf eine Früherkennungsuntersuchung auf Hautkrebs.


Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Ihre Betriebskrankenkasse.