Neujahrsempfang der B 52-Verbändekooperation in Stuttgart

Stuttgart, 23.01.2015

Gesundheitspolitischer Jahresauftakt

Über 150 Akteure aus dem baden-württembergischen Gesundheitswesen stimmen sich auf ein Jahr mit vielen Neuerungen ein

Haifischbecken Gesundheitswesen? Dass es auch anders geht, beweist Jahr für Jahr der Neujahrsempfang der B 52-Verbände­kooperation Baden-Württemberg, bei dem sich am Donnerstag mehr als 150 Akteure aus dem Gesundheitswesen im Stuttgarter Literaturhaus getroffen haben, um sich gemeinsam auf das neue gesundheitspolitische Jahr einzustimmen.

Für eine „konstruktive Fortführung des Baden-Württemberger Wegs“ warb Anton Haupenthal von der B 52-Verbände­kooperation – einer Arbeitsgemeinschaft des BKK Landesverbandes Süd, der IKK classic, der Knappschaft – Regionaldirektion München und des Verbandes der Ersatzkassen Baden-Württemberg. Beispielgebend für diesen Weg des Dialogs und der gemeinsamen Kompromisssuche war der Empfang selbst: Im Beisein von Gesundheitsministerin Altpeter und Abgeordneten des Landtages diskutierten Vertreter aus allen Bereichen des Gesundheitswesens im Land angeregt über die anstehenden Herausforderungen.

Auch wenn das neue Jahr zahlreiche Änderungen für die Krankenkassen mit sich bringt, so „werden wir weiterhin gemeinsam zu wichtigen Fragen der Gesundheitspolitik Stellung nehmen, neue Impulse setzen und uns für mehr Qualität im Gesundheitswesen einsetzen“, betonte Haupenthal. Neben den Dauerbrennerthemen Pflege, stationäre und ambulante Versorgung wird sich die B 52-Verbändekooperation im kommenden Jahr insbesondere mit der Umsetzung des Versorgungsstärkungsgesetzes, der Ausgestaltung des Präventionsgesetzes und der stärkeren Digitalisierung des Gesundheitswesens beschäftigen.

Hintergrund:

Zur Arbeitsgemeinschaft B 52-Verbändekooperation Baden-Württemberg gehören der BKK Landesverband Süd, die IKK classic, der Verband der Ersatzkassen Baden-Württemberg und die Knappschaft – Regionaldirektion München. Circa 60 Prozent der Bürgerinnen und Bürger in Baden-Württem­berg vertrauen diesen Krankenkassen und sind bei diesen versichert.

Die vier Krankenkassenarten bilden seit vielen Jahren eine einzigartige Kooperationsgemeinschaft, die es so nur in Baden-Württemberg gibt und die es sich zum Ziel gesetzt hat, gemeinsame Interessen und politische Positionen abzustimmen und dadurch Effizienzsteigerungen, Synergieeffekte und noch mehr Qualität für die Versicherten und Patienten zu erreichen.  

Hinweis an die Redaktion:

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich bitte an folgende Ansprechpartner/innen:

  • BKK Landesverband Süd
    Regionaldirektion Baden-Württemberg, Kornwestheim
    Jens Bürger, Telefon: 07154 1316-520

  • IKK classic
    Pressestelle Baden-Württemberg, Ludwigsburg
    Bettina Uhrmann, Telefon: 07141 9404-231

  • Knappschaft
    Regionaldirektion München
    Gisbert Frühauf, Telefon: 089 38175-405

  • Verband der Ersatzkassen (vdek)
    Landesvertretung Baden-Württemberg, Stuttgart
    Frank Winkler, Telefon: 0711 23954-19