Prävention in Hessen: Koordinierungsstelle unterstützt Kommunen rund um das Thema Prävention

Frankfurt, 22. November 2017

Gemeinsame Presseerklärung der Krankenkassen in Hessen und der Hessischen Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e. V. (HAGE)

 

Seit 01.11.2017 wird die Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit (KGC) durch zwei neue Fachfrauen verstärkt. Hierfür wurden nach Abstimmung zwischen dem GKV-Steuerungsgremium Prävention und der Hessischen Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e. V. (HAGE) 1,5 Stellen neu geschaffen.

Die Stellen werden von den gesetzlichen Krankenkassen in Hessen finanziert. Damit stehen den Kommunen und deren Netzwerken direkte Ansprechpartnerinnen zur Verfügung, die sie gezielt beim Aufbau leitfadenkonformer Präventionsprojekte und -strategien beraten und unterstützen. Die KGC ist organisatorisch an die Hessische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e. V. (HAGE) in Frankfurt angegliedert.

Ferner werden von der KGC auch vor Ort Informationsveranstaltungen durchgeführt, um den Zugang zum Thema Prävention zu erleichtern. Vielfach fehlen den Akteuren auf kommunaler Ebene Ansätze und Handlungsleitfäden, um leitfadenkonforme Projekte und Strategien zur Gesundheitsförderung und Prävention zu entwickeln oder auszubauen. Das soll sich mit Hilfe der neuen Ansprechpartnerinnen ändern.

„Präventionsprojekte in unterschiedlichen Umgebungen (Settings) sind der Schlüssel dafür, dass die Teilnehmer jetzt und in Zukunft möglichst lange gesund leben. Daher setzen wir darauf, dass mit den neuen Ansprechpartnerinnen auch die Fachleute und Entscheider auf kommunaler Ebene dafür gewonnen werden können, gute Präventionsprojekte und -strategien zu entwickeln und umzusetzen“, so Claudia Ackermann, Leiterin der vdek-Landesvertretung Hessen, für die gesetzlichen Krankenkassen und deren Verbände in Hessen.

„Die KGC will mit ihren Angeboten die Entwicklung von Strategien zur Gesundheitsförderung und Prävention in den Kommunen und Städten fördern mit dem Ziel, insbesondere vulnerable Bevölkerungsgruppen zu unterstützen und so einen Beitrag zur gesundheitlichen Chancengerechtigkeit zu leisten. Erweitert wird das Angebot im Januar 2018 durch eine zusätzliche Stelle, die vom Land Hessen finanziert wird“, so Dieter Schulenberg, Geschäftsführer der HAGE.

Hintergrundinfo:

Laut Präventionsgesetz müssen die gesetzlichen Krankenkassen je Versicherten jährlich einen Betrag von aktuell 0,46 Euro*) an die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) für die Entwicklung krankenkassenübergreifender Leistungen zur Gesundheitsförderung und Prävention in den Lebenswelten abführen. Mit diesen Mitteln, die sich im Jahr 2017 auf ca. 32,7 Mio. Euro belaufen, sollen u. a. die Koordinierungsstellen Gesundheitliche Chancengleichheit (KGC) mit bundesweit insgesamt 32 Stellen, davon 1,5 Stellen in Hessen, finanziert und ausgebaut werden.

*) 2016: 0,45 Euro/Versicherten - 2017: 0,46 Euro/Versicherten - 2018: 0,47 Euro/Versicherten

  • Verband der Ersatzkassen e.V. (vdek)
    Landesvertretung Hessen

    Walter-Kolb-Str. 9 - 11
    60594 Frankfurt/M.
    Telefon 069 962168-20
  • Hessische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e. V. (HAGE)
    Wildunger Straße 6/6a
    60487 Frankfurt/M.
    Telefon 069 7137678-0
    Telefax 069 7137678-11
  • AOK - Die Gesundheitskasse in Hessen
    Basler Str. 2
    61352 Bad Homburg
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    Telefax 06172 272-239
  • BKK Landesverband Süd
    Regionaldirektion Hessen

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    Telefax 07154 1316-9600
  • IKK classic
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  • Knappschaft
    Regionaldirektion Frankfurt

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    60486 Frankfurt/M.
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