Gesundheitspolitische Veranstaltung
der B 52-Verbändekooperation Baden-Württemberg

Stuttgart, 17. Juli 2018

Quo vadis Notfallversorgung – Baden-Württemberg setzt Akzente

Vorträge, Standpunkte und eine Podiumsdiskussion zur medizinischen Versorgung von Notfällen im Land

Überfüllte Notaufnahmen in Krankenhäusern, überlastete Rettungsdienste – die Notfallversorgung beschäftigt die Landespolitik wie kaum ein anderes gesundheitspolitisches Thema. Dabei wurde in Baden-Württemberg schon vieles zur Weiterentwicklung der Notfallversorgung unternommen. Ziel ist der Aufbau von integrierten Notfallzentren an den Krankenhäusern, um den ärztlichen Notfalldienst, die Notaufnahmen der Krankenhäuser und den Rettungsdienst besser zu vernetzen.

Welche Wege beschritten werden müssen, um Menschen mit akutem medizinischem Hilfebedarf dort zu behandeln, wo sie die optimale Versorgung für die jeweilige Situation erhalten, will die B 52-Verbändekooperation beleuchten. Die Arbeitsgemeinschaft aus Krankenkassen und Kassenverbänden, bestehend aus dem BKK Landesverband Süd, der IKK classic, der KNAPPSCHAFT und dem Verband der Ersatzkassen Landesvertretung Baden-Württemberg, lädt am 24. Juli um 10 Uhr im Hospitalhof in Stuttgart, Büchsenstraße 33 zu einer gesundheitspolitischen Veranstaltung „Quo vadis Notfallversorgung – Baden-Württemberg setzt Akzente“.

Ausgewiesene Experten sprechen und diskutieren über das Thema: Prof. Hermann Schröder, Leiter der Abteilung für Rettungsdienst im Innenministerium Baden-Württemberg, referiert über die „Notfallversorgung in Baden-Württemberg“. Einen „Blick in den Versorgungsalltag“ wagen Dr. Lisa Federle, Leitende Notärztin und Präsidentin des Kreisverbands Tübingen des Deutschen Roten Kreuzes, Prof. Dr. Oliver Hautmann, Ärztlicher Direktor des Zentrums für interdisziplinäre Notfallmedizin des RKH Klinikums Ludwigsburg, und Dr. Doris Reinhardt, Leiterin der Notfallpraxis der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg in Offenburg. Dr. Christopher Niehues von der Fachhochschule Münster beleuchtet die „Notfallversorgung aus wissenschaftlicher Sicht“. Unter der Moderation von Dr. Florian Staeck von der Ärztezeitung diskutieren Dr. Johannes Fechner, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Baden- Württemberg, Prof. Dr. Mark Dominik Alscher, Geschäftsführender Ärztlicher Direktor des Robert-Bosch-Krankenhauses Stuttgart, Prof. Hermann Schröder aus dem Innenministerium und Biggi Bender als Vertreterin der B 52-Verbändekooperation über ihre verschiedenen Blickwinkel auf das Thema. Anmeldungen zur Veranstaltung sind möglich unter Telefon 07154 1316-340 oder unter geschaeftsstelle@arge-b52.de.

Hintergrund:
Zur Arbeitsgemeinschaft B 52-Verbändekooperation Baden-Württemberg gehören der BKK Landesverband Süd, die IKK classic, der Verband der Ersatzkassen Baden-Württemberg und die KNAPPSCHAFT – Regionaldirektion München. Circa 60 Prozent der Bürgerinnen und Bürger in Baden-Württemberg vertrauen diesen Krankenkassen und sind bei diesen versichert.

Die vier Krankenkassenarten bilden seit vielen Jahren eine einzigartige Kooperationsgemeinschaft, die es so nur in Baden-Württemberg gibt und die es sich zum Ziel gesetzt hat, gemeinsame Interessen und politische Positionen abzustimmen und dadurch Effizienzsteigerungen, Synergieeffekte und noch mehr Qualität für die Versicherten und Patienten zu erreichen.

Hinweis an die Redaktion:

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich bitte an folgende Ansprechpartner/innen:

  • BKK Landesverband Süd
    Regionaldirektion Baden-Württemberg, Kornwestheim
    Carlos Philipp, Telefon: 07154 1316-520

  • IKK classic
    Pressestelle Baden-Württemberg, Ludwigsburg
    Bettina Uhrmann, Telefon: 07141 9404-231

  • Knappschaft
    Regionaldirektion München
    Gisbert Frühauf, Telefon: 089 38175-405

  • Verband der Ersatzkassen (vdek)
    Landesvertretung Baden-Württemberg, Stuttgart
    Frank Winkler, Telefon: 0711 23954-19