Wachsende Unterstützung für ehrenamtliche Sterbebegleiterinnen und -begleiter

Stuttgart, 02. August 2019

Gesetzliche Krankenkassen fördern ambulante Hospizdienste im Land mit mehr als 11,5 Millionen Euro für das Jahr 2019

Gemeinsame Pressemitteilung der B 52-Verbändekooperation Baden-Württemberg und der AOK Baden-Württemberg

Die gesetzlichen Krankenkassen in Baden-Württemberg stellen den ambulanten Hospizdiensten für dieses Jahr über 11,5 Millionen Euro bereit. Das ist rund eine Million Euro mehr als im vergangenen Jahr. Über 7.000 erwachsene Patientinnen und Patienten und über 300 Kinder im Land haben im vergangenen Jahr das Angebot der Sterbebegleitung zu Hause aufgegriffen – insgesamt über 5 Prozent mehr als im Vorjahr.

„Eine gute regionale Versorgungsqualität für unsere Versicherten zu gewährleisten, fängt für uns bei der Geburt an und darf am Lebensende nicht aufhören. Vielen Menschen ist es ganz wichtig, zu Hause sterben zu dürfen und sie wollen dabei natürlich bestens versorgt und begleitet sein“, so Dr. Christopher Hermann, Vorstandsvorsitzender der AOK Baden-Württemberg. „Uns ist es ein Anliegen, die Arbeit der ambulanten Hospizdienste und ihrer ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu unterstützen und deren breite Aufstellung im Land zu sichern.“

Frank Winkler von der B 52-Verbändekooperation Baden-Württemberg: „Ziel der Förderung durch die gesetzlichen Krankenkassen ist es, die ehrenamtliche Tätigkeit zu unterstützen. Unser Beitrag trägt dem Wunsch vieler schwerstkranker Menschen Rechnung, die letzte Zeit des Lebens daheim zu verbringen. Damit würdigen wir die verantwortungsvolle und gesellschaftlich sehr wichtige Aufgabe. Insbesondere die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer zeigen ein vorbildliches Engagement. Die Krankenkassen danken insbesondere den vielen ehrenamtlichen Sterbebegleitern.“
Mit 147 ambulanten Hospizgruppen, die eine Förderung beantragt hätten, sei die ambulante Palliativversorgung im Land gut aufgestellt, so Frank Winkler. „Darauf kann und darf man sich aber nicht ausruhen. Deswegen ist es uns sehr wichtig, diese positive Entwicklung weiter zu stärken und den wertvollen ambulanten Baustein in der Hospiz- und Palliativversorgung kontinuierlich weiter zu entwickeln.“

Hermann: „Eine verlässliche und qualifizierte Begleitung der sterbenden Menschen und ihres Umfeldes in den eigenen vier Wänden oder an den Orten, an denen sie ihre letzte Lebensphase verbringen, zu ermöglichen, bedeutet, ein letztes Stück Lebensqualität zu bieten. Wir leisten gern unseren Beitrag dazu.“

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