Ursprung und Selbstverständnis

Die Betriebskrankenkassen

Bereits vor der Bismarckschen Sozialgesetzgebung – also schon zur Mitte des 19. Jahrhunderts – etablierten Fabrikbesitzer und frühindustrielle Belegschaften freiwillige Sozialkassen. Aus diesen – auf finanzielle Hilfe im Krankheits- oder Sterbefall spezialisierten – „Fabrikkassen“ entwickelten sich die „Betriebskrankenkassen“. Sie übernahmen die Verantwortung für die gesundheitliche Versorgung der Arbeiter und Angestellten in Industrie und Mittelstand.

Engagement und Leistungsstärke unserer Kassenart

Blüte und Prosperität der Deutschen Wirtschaft sind eng mit dem Engagement und der Leistungsstärke unserer Kassenart verknüpft. Es ist kein Zufall, dass in der bundesrepublikanischen Wirtschaftsgeschichte mehr als tausend Betriebskrankenkassen gegründet wurden. Mittlerweile haben sich viele dieser Unternehmenskassen zu größeren Einheiten zusammengeschlossen.

Das freie Kassenwahlrecht

Die Einführung der freien Kassenwahl im Jahr 1996 hat den kostengünstigen Betriebskrankenkassen einen ordentlichen Wachstumsschub verpasst. Aktuell versichern die Betriebskrankenkassen in Deutschland rund 11,6 Mio. Frauen, Männer und Kinder. Zu dieser Versichertengemeinschaft zählen neben den Arbeitnehmern auch deren kostenfrei mitversicherte Angehörige, Selbständige, Rentner und Arbeitsuchende.