Selbsthilfeförderung

Die Betriebskrankenkassen und der BKK Landesverband Süd fördern Selbsthilfe­gruppen bzw. Selbsthilfelandesorganisationen und -kontaktstellen nach den Maßgaben des § 20 h SGB V. Dieser schreibt nicht nur vor, wie viel Geld die Krankenkassen pro Versicherten und Jahr für die Selbsthilfeförderung aufzuwenden haben, sondern auch, dass mindestens die Hälfte der Fördermittel für die kassenindividuelle Projektförderung einzusetzen ist.

Einen Antrag auf kassenindividuelle Projektförderung kann jede einzelne Selbsthilfegruppe einmal pro Jahr stellen. Sind in einem Jahr besondere Projekte geplant, z. B. zum 10-jährigen Bestehen der Selbsthilfegruppe, kann zusätzlich ein Antrag auf kassenindividuelle Projektförderung bei einer Betriebskrankenkasse „vor Ort“ gestellt werden.

Auch Selbsthilfekontaktstellen und Selbsthilfelandesorganisationen können gesonderte Anträge stellen. Diese Anträge werden gemeinsam und einheitlich von den Krankenkassen/-verbänden bearbeitet. Im Rahmen der kassenindividuellen Projektförderung ist nur ein Antrag auf Pauschalförderung an die jeweils federführende Krankenkasse bzw. an die zuständige Arbeitsgemeinschaft zu richten.

Anträge auf Projektförderung können auf Nachfrage direkt beim BKK Landesverband Süd gestellt werden. Informationen hierzu lesen Sie im Infoblatt.

Eine Übersicht über bisherige Projektförderungen finden Sie in den nebenstehenden Transparenzberichten.

Grundsätzlich gilt, dass eine Selbsthilfegruppe, eine Selbsthilfelandesorganisation oder eine Selbsthilfekontaktstelle in dem Land einen Antrag stellt, in dem sie ihren Sitz hat. Für die Selbsthilfeförderung in Baden-Württemberg und Hessen gibt es jeweils unterschiedliche Antragsformulare.