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Behandlungs­­­programme bei chronischen Erkrankungen

Disease-Management-Programme 

Strukturierte Behandlungsprogramme bei ausgewählten chronischen Krankheiten

Disease-Management-Programme (DMP) werden auch strukturierte Behandlungsprogramme genannt. Sie haben das Ziel, die Versorgung chronisch kranker Menschen zu verbessern. Besondere Schwerpunkte liegen dabei in einer auf den Einzelnen abgestimmten, durchdachten und planmäßigen Betreuung, um die Lebensqualität zu erhöhen und die Qualität der Versorgung dauerhaft zu verbessern.

Die Betriebskrankenkassen bieten unter dem Namen BKK MedPlus die Teilnahme an Disease-Management-Programmen an.


    BKK MedPlus wird für folgende Diagnosen angeboten:

    • Diabetes mellitus Typ 1 Die „Zuckerkrankheit" wird durch ein absolutes Versagen der Zellen in der Bauchspeicheldrüse, die das Hormon Insulin produzieren, verursacht. Sie beginnt meist im Kindes- und Jugendalter und ist bisher nicht heilbar. Deshalb müssen Betroffene ihr ganzes Leben lang Insulin spritzen.
    • Diabetes mellitus Typ 2 „Alters-Zuckerkrankheit" entsteht zum einen durch eine verminderte Empfindlichkeit der Körperzellen für Insulin, zum anderen führt eine jahrelange Überproduktion von Insulin zu einer "Erschöpfung" der insulinproduzierenden Zellen. Sie beginnt meist schleichend. Auch wenn sie früher als "Altersdiabetes" oder „Alters-Zuckerkrankheit“ bezeichnet wurde, erkranken in den letzten Jahren auch zunehmend junge Erwachsene − sogar Jugendliche − daran. Neben einer erblichen Veranlagung gelten Übergewicht und Bewegungsmangel als die wichtigsten Verursacher eines Diabetes mellitus Typ 2. Es stehen verschiedene Therapiebausteine zur Verfügung. Am wichtigsten sind zunächst regelmäßige Bewegung, angepasste Ernährung und ein normales Körpergewicht.
    • Mammakarzinom Brustkrebs ist heute die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Beim Brustkrebs handelt es sich um eine von der Brustdrüse ausgehende bösartige Neubildung von Tumoren.
    • Koronare Herzkrankheit (KHK) Sie entsteht durch verengte Herzkranzgefäße. Durch Arteriosklerose, umgangssprachlich auch als Gefäßverkalkung bezeichnet, kommt es zu einer Einengung der Herzkranzgefäße. Sie führt häufig zu einem Missverhältnis zwischen Sauerstoffbedarf und -angebot im Herzmuskel.
    • Asthma bronchiale Häufige Anzeichen für eine chronische entzündliche Erkrankung der Atemwege sind Husten und Atemnot. 
    • Chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) Bei einer fortschreitenden und bislang nicht heilbaren Lungenkrankheit ist die Lunge dauerhaft geschädigt und die Atemwege sind verengt. Typische Anzeichen können Atemnot, dauerhafter Husten, in der Regel mit Auswurf über mindestens ein Jahr sein. 

    Bei konkreten Fragen zur Teilnahme an einem Disease-Management-Programm wenden Sie sich bitte direkt an Ihre Betriebskrankenkasse.