B 52-Verbändekooperation Baden-Württemberg

Die Betriebskrankenkassen, die Innungskrankenkasse, die Ersatzkassen sowie die Knappschaft bilden in Baden-Württemberg seit vielen Jahren eine einzigartige Kooperationsgemeinschaft, die es so nur hier gibt und die es sich von Anfang an zum Ziel gesetzt hat, gemeinsame Interessen sowie politische Positionen abzustimmen und dadurch Synergieeffekte zu erreichen. Strategische und versorgungspolitische Themen werden gemeinsam reflektiert, entschieden und umgesetzt.

Die Verbändekooperation konnte im März 2011 so gefestigt werden, dass sich der BKK Landesverband Baden-Württemberg als Rechtsvorgänger des BKK Landesverbandes Süd gemeinsam mit dem vdek Baden-Württemberg, den Landesvertretungen der Barmer GEK, der Techniker Krankenkasse, der DAK-Gesundheit, der KKH Kaufmännische Krankenkasse, der IKK classic und der Knappschaft-Regionaldirektion München zu einer Arbeitsgemeinschaft zusammenschloss. In Zuge dessen wurde als zentrale Plattform eine Geschäftsstelle geschaffen, die beim BKK Landesverband Süd angesiedelt ist und die die einzelnen Kooperationsfelder koordiniert. Die Kooperationsfelder orientieren sich an den regionalen Versorgungsthemen, die insbesondere im Rahmen der Gesundheitsstrategie des Landes Baden-Württemberg im Jahr 2010 festgelegt worden sind. Hierzu zählen insbesondere die Pflegestützpunkte und die kassenartenübergreifende Gemeinschaftsförderung der Selbsthilfe sowie die Mitwirkung bei den Kommunalen Gesundheitskonferenzen.

Im Rahmen der Kommunalen Gesundheitskonferenzen schreibt die Verbände­kooperation einen Förderpreis aus. Die Auszeichnung ist mit einem Preisgeld in Höhe von 5.200 Euro verbunden.

Mit dem B 52-Förderpreis werden jährlich Gemeinden und Städte gewürdigt, die die Gesundheit ihrer Bewohner durch Projekte und Maßnahmen nachhaltig unterstützen. Viele dieser Projekte und Maßnahmen haben bereits nachahmenswerte Strukturen für die Zusammenarbeit im Ort sowie auf Stadt- / und Landkreisebene etabliert.

Für den B 52-Förderpreis können sich Gemeinden, Städte oder Stadtteile in Stadtkreisen bewerben. Ebenso Arbeitsgemeinschaften von Akteuren in Gemeinden, Städten und Stadtteilen. Einzige Teilnahmevoraussetzung ist, dass der für die Gemeinde, die Stadt oder den Stadtteil zuständige Stadt- bzw. Landkreis eine Kommunale Gesundheitskonferenz eingerichtet hat.