Erneut bundesweiter Bestwert: Baden-Württemberg mit den wenigsten Krankheitstagen

· Kornwestheim

Der Krankenstand in Baden-Württemberg blieb 2025 mit 5,1 Prozent stabil. Während Atemwegserkrankungen die häufigste Ursache für Fehlzeiten bleiben, nehmen die Ausfallzeiten aufgrund psychischer Erkrankungen weiter zu.

Der Krankenstand in Baden-Württemberg ist im Jahr 2025 unverändert geblieben. Mit durchschnittlich 18,5 krankheitsbedingten Fehltagen je beschäftigtem BKK Mitglied verzeichnet das Land weiterhin den niedrigsten Wert im bundesweiten Vergleich. Gegenüber dem Vorjahr (18,7 AU-Tage) ist ein leichter Rückgang zu beobachten. Der Krankenstand lag 2025 wie im Jahr 2024 bei 5,1 Prozent.

Auf Kreisebene weist die Stadt Heidelberg mit durchschnittlich 15,2 Arbeitsunfähigkeitstagen (AU-Tagen) die geringsten krankheitsbedingten Fehlzeiten in Baden-Württemberg auf. Die meisten Fehltage wurden in Pforzheim mit durchschnittlich 22,0 AU-Tagen registriert.

Die häufigste Ursache für krankheitsbedingte Fehlzeiten in Baden-Württemberg waren Atemwegserkrankungen wie Erkältungen, Grippe oder grippale Infekte. Sie verursachten durchschnittlich 3,7 AU-Tage je Beschäftigten. Danach folgten Muskel- und Skeletterkrankungen mit 3,6 AU-Tagen sowie psychische Erkrankungen mit 3,2 AU-Tagen. Diese Rangfolge entspricht der des Vorjahres.

Auffällig ist die kontinuierliche Zunahme der Fehlzeiten aufgrund psychischer Erkrankungen. Während diese im Jahr 2016 durchschnittlich noch 2,2 AU-Tage verursachten, stieg der Wert bis 2025 auf 3,2 AU-Tage an.

Die durchschnittliche Dauer einer Krankschreibung ist mit 10,6 AU-Tagen je Fall bei Beschäftigten in Baden-Württemberg nahezu unverändert geblieben (2024: 10,5 AU-Tage je Fall). 

Auch bundesweit blieb der Krankenstand weitgehend stabil. Die durchschnittlichen AU-Tage sanken leicht von 22,3 im Jahr 2024 auf 22,1 im Jahr 2025, was erneut einem Krankenstand von 6,1 Prozent entspricht. Baden-Württemberg verzeichnete mit 18,5 AU-Tagen erneut die geringsten krankheitsbedingten Fehlzeiten aller Bundesländer. Den höchsten Wert erreichte, wie im Vorjahr, Mecklenburg-Vorpommern mit durchschnittlich 29,0 AU-Tagen.

Information:

  • Zu den Daten: 

    Die Auswertung basiert auf den Daten der Betriebskrankenkassen (BKK), die seit mehr als 40 Jahren die krankheitsbedingten Fehlzeiten ihrer beschäftigten Mitglieder analysieren. Die Ergebnisse beziehen sich auf den Wohnort der beschäftigten BKK Mitglieder.

    Der Begriff „Beschäftigte“ bezeichnet in dieser Auswertung ausschließlich beschäftigte Mitglieder einer Betriebskrankenkasse. Sämtliche Angaben zu Arbeitsunfähigkeitstagen beziehen sich daher auf diese Personengruppe.

    Der Krankenstand gibt den prozentualen Anteil der arbeitsunfähig gemeldeten BKK Mitglieder pro Kalendertag an. Für das Jahr 2025 ergibt sich aus durchschnittlich 18,5 Krankheitstagen bei 365 Kalendertagen für Baden-Württemberg ein Krankenstand von 5,1 Prozent.
     
  • Zum BKK Landesverband Süd:

    Der BKK Landesverband Süd vertritt die Interessen von 24 Betriebskrankenkassen und deren Pflegekassen mit Sitz in Baden-Württemberg und Hessen. Zu den Trägern gehören namhafte Unternehmen aus Industrie, Handel und Dienstleistungssektor. Insgesamt sind rund 2,4 Millionen Menschen in Baden-Württemberg und Hessen bei einer Betriebskrankenkasse versichert.

Ansprechpartner

Stv. Leiter Stab
Leitung Verbändekooperation Geschäftsstelle
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Fax: 07154 1316-9520
BKK Landesverband Süd
Stuttgarter Str. 105
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